Luang Prabang

Warum Essen für 1 Euro klasse, Wasserfall nicht gleich Wasserfall, ein Film manchmal Muss ist, Mönche auch nur Menschen sind und wir gerne Backpacker beobachten in: Luang Prabang.

Essen für 1 Euro ist weltklasse. Das liegt nicht daran, dass es besonders gut schmeckt oder an der Auswahl oder daran, dass wir es unbedingt nötig hätten. Aber Essen für einen Euro ist nunmal Essen für genau 100 cent. Weißt du, was das bedeutet? Das bedeutet sehr wenig Geld und ist das nicht die Definition vom Backpackerleben? Mit wenig Geld Großes meistern?
Essen für 1 Euro bedeutet aber auch, Großes zu entdecken. Wer setzt sich schon gerne in ein teures Restaurant, bestellt den größten Fisch und ist enttäuscht, weil er einfach scheußlich schmeckt? Und das Ganze für eine Menge Asche! Wer sich aber traut in die tiefsten Gassen zu laufen, sich an den kleinsten dreckigsten Plastiktisch zu setzen und sich für 50 cent eine Nudelsuppe bestellt, die schlechthin die Offenbarung seines Lebens ist, der ist ein Held. Und Helden wollen wir sein.
Schlechtes 1 Euro Essen in Luang Prabang: Das Vegetarische Büffet. Trotzdem ein Muss für Budgetreisende.IMG_4924 IMG_4923 IMG_4925

Wasserfall ist nicht gleich Wasserfall. Das wissen wir nun. Wer es satt hat stundenlang den gleichen Regenwaldweg in tropischer Hitze entlangzugeistern um dann vor einem Wasserfall zu stehen, sich „Mh, cool, ein Wasserfall“ zu denken und dann umzudrehen, für den sind Kuang Si Falls nähe Luang Prabang genau das Richtige.
Um die größten Touristenmassen zu verpassen, geht es vor 10 Uhr mit dem Tuk Tuk los.
Wie teuer das Ganze ist? 60.000kip each.
„That’s too much.“
„40.000“
„No, 25.000“
„30.000“
„Okay.“
Alles eine Frage des Durchhaltevermögens.IMG_4882 IMG_4860 IMG_4865 IMG_4859

Luang Prabang ist UNESCO World Heritage City. Warum ein Film manchmal trotzdem besser ist, als weitere drei Stunden die Stadt zu entdecken? Weil man irgendwann die ganzen hübschen Tempel, Aussichtspunkte und Gassen satt hat. Manchmal muss man sich einfach auf den Boden lümmeln, die Cracker auspacken und „Grand Budapest Hotel“ mit vier Nationen gucken. Am Besten geht das im „L’etranger Books and Tea“; Ein Buchladen und Restaurant, das sich ab 19 Uhr Abends in ein kleines Kino verwandelt.IMG_4848 IMG_4842 IMG_4830 IMG_4824 IMG_4841 IMG_4821 IMG_4897 IMG_4899 IMG_4905 IMG_4910 IMG_4912

Dass Mönche auch nur Menschen sind, erfährt man am besten, wenn man sich mit ihnen unterhält. Wie oft ist man aber selbst als weltoffener Backpacker an einem vorbeigelaufen und hat nur ehrfürchtig den Kopf eingezogen und sich im Stillen gefragt: „Was ist das eigentlich; ein Mönch?“
Im „Big Brother Mouse“ kommen Laoten hin, um sich mit Volunteers auf Englisch zu unterhalten. Jeden Tag von 9 bis 11 und 17 bis 19 Uhr kann man sich dazu gesellen und eine Runde plaudern. Wer nichts zu tun hat und mal etwas anderes tun möchte, für den ist das eine schöne Gelegenheit. Und siehe da: So ein Mönch, der ist eigentlich ganz harmlos. Und manche von ihnen können Deutsch sprechen und heißen „Hans“. Man lernt nie aus.IMG_4910 IMG_4914

Backpacker beobachten. Oh ja, man kann Abende damit verbringen. In Luang Prabang am liebsten in der „Utopia Bar“. Irgendwie sind wir doch Alle gleich.

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