Darum.

Ich sitze am Bürgersteig. Durchbrochen von Baumwurzeln, Stufen und Gittern, bahnt er sich seinen Weg durch Chiang Mai. Irgendwo noch die Musik, jetzt nur noch dumpfer Bass hinter meinen Rippen. Ich hab die Arme auf den Knien, den Nacken zum Himmel, an dem man nichts sieht. Ich hab jemanden neben mir sitzen, der mir sein Leben erzählt. Ich hab den Asphalt unter meinen Flip Flops und neue Worte auf den Lippen. Weil sich deine Stimme ändert, wenn die Welt um dich herum es tut. Er erzählt von jahrelangem reisen, von einem Hostel auf hoher See. Von Geschäftsideen und Blogs und einem Finnen mit einem Haufen Ideen. Wir sitzen dort und lassen die Mücken unsere Fußgelenke zerstechen. Ich schaue mir das Rinnsal Dreckwasser an, das in den Gulli fließt, die kleinen Risse in der Straße, den Dreck zwischen den Fugen.
Und hab mein erstes Warum.

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Ein Gedanke zu „Darum.“

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